Das Gebet im Garten Getsemani - Bibeltext
Lk 22, 47-53

Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war, zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm. Als er dort war, sagte er zu ihnen: Betet darum, daß ihr nicht in Versuchung geratet! Dann entfernte er sich ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: Vater, wenn du es willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe! Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm Kraft. In seiner Angst betete er noch inständiger, und sein Schweiß tropfte wie Blut zur Erde. Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern und fand sie schlafend, denn sie waren vor Kummer erschöpft. Er sagte zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet!

Mk 14, 32-42; Mt 26, 36-46;
Deutung zur Ikone

Unter der Last von Schmerz und Auseinandersetzung kniet der Herr gebeugt auf einem Baumstamm im Garten Getsemani. Voller Verzweiflung krampfen sich seine Hände zusammen: Noch ist er nicht soweit zu sagen: „Herr, Dein Wille geschehe“; noch kämpft er, - bis er durch den Schmerz hindurch frei wird zur Hingabe in der Kreuzigung.

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